Sonntag, 27. Juli 2008

Der Fuchs ist Tot!

Hallo!

Auf meinem Weg unter der Marienbrücke in Dresden durch sah ich auf einmal diesen Fuchs liegen. Ich konnte es erst gar nicht richtig glauben, aber er war tot. Nun ist es vielleicht nicht das erhebenste ein totes Tier zu präsentieren, aber dieser tote Fuchs lag so niedlich und interessant da, daß er hier an dieser Stelle eine Würdigung erhalten soll.


Es war am 26. Juli gegen 20 Uhr und die sommerliche Sonne tauchte die Landschaft in ein warmes Licht als ich ihn unter einem Bogen der Marienbrücke für den Zugverkehr liegen sah. Er schien schon etwas länger tot zu sein, und obwohl gleich dahinter ein Auto parkte, sah es keiner als nötig an die Feuerwehr zu informieren und das Tier bestatten zu lassen.

Das niedliche an dem Bild ist einmal die warme abendliche Stimmung, in der die Umgebung an der Elbe getaucht ist.

Und wenn man den Fuchs dann genau betrachtet sieht man, daß er die rechte Pfote unter seinen Kopf gelegt hat um es sich bequem zu machen. Es sieht danach aus, Entschuldigung, als ob er sich in eine stabile Seitenlage wie nach einer Verletzung (nach Verkehrsunfall zum Beispiel) begeben hat.

Außerdem hat er die Hinterläufe übereinandergelegt und den Schwanz dazwischengeklemmt. Auf der einen Seite sieht es aus, als ob er sich ganz schön innerlich gewunden hat kurz vor dem Tod (vielleicht hat er sich mit einem Fressen vergiftet???), auf der anderen Seite hat er es sich so bequem wie möglich in den letzten Minuten seines Lebens gemacht.


Man könnte fast denken, jemand hat das Tier extra so fotogen hingelegt. Ich habe das Tier nicht angerührt auch auf Grund der hygienischen Verhältnisse nach dem Tod (Fliegen befinden sich bereits an seinem Kopf).

Eine Todesursache ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen.

Ich habe dann gleich die Feuerwehr angerufen und ihnen die Stelle beschrieben wo ich ihn gefunden habe, damit er fachgerecht entfernt werden kann.

Er ist inzwischen auch schon verschwunden.

Der Feuerwehr Dresden sei Dank.

Tierforscher wissen bestimmt mehr, warum der Fuchs in diese Haltung vor seinem Tod gegangen ist. Ich denke einfach, es war für ihn in dieser Situation die bequemste und die schmerzlindernste Stellung.

Soviel zum toten Fuchs aus Dresden.

Rolf