Freitag, 12. Dezember 2008

Umgebaute Straßenbahnhaltestelle Fuchsberg in Dresden-Weixdorf

Hallo!

Nach dem Umbau präsentiert sich die Haltestelle Fuchsberg in Dresden-Weixdorf in neuer Schönheit. Der Übergang zur Straße ist jetzt einfacher, es gibt richtige Bahnsteige zum niveaugleichen Einstieg in die Straßenbahnen und der neueste Hit dort draußen - elektronische Anzeigetafeln, die die Wartezeit bis zur nächsten Straßenbahn in Echtzeit anzeigen:


Nach Weixdorf fährt die Linie 7 der Dresdner Verkehrsbetriebe im 10-Minuten-Takt (tagsüber), in der Hauptsache mit den neuen 45-Meter-Straßenbahnen (NGT D12DD), von Pennrich aus duch die Stadt raus.

Das Bild entstand am 12. Dezember 2008. Aufgenommen mit Sony Ericsson-Handy C905 (8,1 Megapixel).

Schönes Winterwetter wünscht

Rolf Schreiter

Freitag, 19. September 2008

Heute fuhr die letze Straßenbahn Linie 11 von Bühlau nach Dresden in diesem Jahr

Hallo!

Heute punkt 17 Uhr und 37 Minuten fuhr planmäßig die letzte Straßenbahn mit dem Namen "Stadt Zittau" (DVB-Nummer 2823) vom Betriebshof Bühlau ab nach Dresden in die Stadt rein:


Auf Grund der Bauarbeiten am Verkehrszug rund um die neue Waldschlößchenbrücke ist eine längere Streckensperrung erforderlich.

Ab heute verkehrt für die nächsten 10 Tage bis zum 29. September 2008 die Straßenbahn Linie 11 ab der Haltestelle Bautzner-Rothenburger Straße nicht wie gewohnt nach Bühlau zum Ullersdorfer Platz sondern zum Fetscherplatz.

Diese Zeit wird genutzt um ein kurzes Stück Strecke bis zur Nordstraße (eine Haltestelle vor dem Waldschlößchen) für das Umsetzen der endenden Straßenbahn vorzubereiten. Danach verkehrt die Linie 11 bis dort hin und fährt anschließend zurück nach Dresden-Zschertnitz mit den hier bekannten Zwei-Richtungs-Straßenbahnen (haben auf beiden Seiten einen Führerstand und auf beiden Seiten Türen).

Die gesamte Maßnahme dauert bis weit ins nächste Jahr hinein. Wenn es nach Plan läuft kann man erst ab August 2009 wieder die gewohnte Straßenbahn Linie 11 nach Bühlau raus nutzen.

Ich hatte erst Bedenken wegen dem Schienenersatzverkehr. Allerdings belehrte mich ein Blick auf den Fahrplan. daß man hier versucht hat sehr bedarfsgerecht vorzugehen. Statt dem tagsüber durchgängigem 10-Minuten-Takt wird in den Hauptbelastungszeiten sogar im 7/8 min-Takt gefahren. Das heißt in einer Viertelstunde genau 2 Busse. In den schwächeren Zeiten wird dann im 10-Minuten-Takt gefahren beziehungsweise in den späteren Abendstunden wie gewohnt aller 15 oder 30 Minuten. Durch den 7 bzw. 8-Minuten-Takt kann insgesamt die geringere Kapazität eines Linien-Gelenk-Busses gegenüber unseren ganz langen 45-Meter-Straßenbahnen kompensiert werden (siehe dazu auch Artikel vom September 2007).

Der erste Bus für den Schienenersatzverkehr fuhr dann genau 17 Uhr 40 ab dem Betriebshof ab:


Ich bin dann in diesem ersten Bus zur "Probefahrt" gleich mitgefahren. Es war, als ob man schon lange auf die Sperrung der Strecke gewartet hätte. An der Mordgrundbrücke stand schon ein Fahrzeug der Dresdner Verkehrsbetriebe für Oberleitungsarbeiten auf den Gleisen. Am Waldschlößchen nahmen Mitarbeiter an der Straßenbahnhaltestelle alle Schilder und Fahrpläne ab, da der Schienersatzverkehr diese Haltestelle so nicht nutzen konnte und auf der Straße an einer separaten Haltestelle hält. Danach ging es heute mit dem ersten Ersatzverkehrbus hoch auf die Radeberger Straße, wo 2 neue Haltestellen als Ersatz für die Nordstraße und das Diakonissenkrankenhaus eingerichtet wurden sind. Auf der Bautzner Straße viel mit dann eine "Horde" von ungefähr 10 Personen in Warnwesten auf, die die Fahrbahn und das Gleisbett inspizierten.

Als ich dann eine gute halbe Stunde später in den Ersatzverkehr der Linie 11 am Bahnhof Dresden-Neustadt wieder einstieg, hatte sich auf der Strecke schon eine Menge getan. An der Kreuzung Bautzer-/ Rothenburger Straße wurde die Betonplatten im Bereich der Gleise der Linie 11 schon herausgehoben. Neue Schienen lagen auf einem Wagen schon bereit.

Im Bereich der Haltestelle des Diakonissenkrankenhaus wurde schon im Verlauf des Tages der Fußweg aufgerissen, die Haltestelle in die Nähe der Tankstelle verlegt und mit gelben Streifen neue Fahrbahnmarkierungen für die Bauzeit verlegt.

Im weiteren Verlauf (Höhe Nordstraße) wurde die Fahrbahn gleich nach der Streckensperrung auf einen Fahrstreifen verengt, so daß hier zwangsläufig Einbahnstraßenverkehr herrscht. Deshalb fährt der Busverkehr in der Gegenrichtung jetzt auch über die Radeberger Straße in die Stadt rein.

Zwischen dem Waldschlößchen und der Haltestelle Angelikastraße standen hintereinander 5 Fahrzeuge für den Oberleitungsbau! Auch danach waren neue Bau-Markierungen auf der Straße zu finden und wurden für die kommenden Wochen neue behelfsmäßige Ampeln aufgestellt.

Jedenfalls bin ich mit dem Ersatzverkehr wieder gut nach Hause gekommen und werde mal beobachten, wie es hier in den nächsten Wochen vorangeht und sich der Ersatzverkehr macht.

Allzeit gute Fahrt wünscht

Rolf Schreiter aus Dresden

Mittwoch, 10. September 2008

Ungewöhnliche Anzeigen in Verkehrsmitteln und auf Werbemonitoren - dank abgestürzter Software unter Windows

Hallo!

Diese defekten Bildschirme fand ich besonders interessant, so daß sie einfach mal ihren Platz im WWW bekommen sollten.

Ich bin ja sehr viel in Dresden unterwegs und es gibt bestimmt auch in anderen Städten Anzeigen zu bestaunen, wo das System abgestürzt ist.

Zuletzt erst wieder in einem Bus im Stadtverkehr in Dresden kam auf dem rechten Display - links ist normalerweise die Haltestellenanzeige und rechts der Info-TV-Kanal zu sehen - das große Logo von "Windows 2000 Professional" und darunter irgendeine Meldung das eben ein Fehler aufgetreten ist wodurch die Anzeige nicht ihrer Aufgabe nachkommt.

Noch toller fand ich aber diese "Werbewand" auf dem Foto im spitzen Haus vor dem Hauptbahnhof Dresden. Die Aufnahme habe ich bereits am 15. August gemacht und auch noch Anfang dieser Woche am 8. September ist der Fehler noch nicht behoben und vorbeilaufende Kunden und Gäste bekommen diese "tolle" Wand zu sehen.


Ganz oben ist ein Monitor zu sehen auf dem Windows XP läuft und das Betriebssystem nach einem Programmabsturz fragt, ob es das abgestürzte Programm ganz schließen soll.

Der Monitor rechts daneben ist gleich ganz ausgeschaltet.

Darunter auf dem rechten Monitor ist schon ein typischer "Bluescreen" von Windows zu sehen, wenn eine schwere Verletzung aufgetreten ist, wonach dann zur Sicherheit Windows beendet wird, aber vorher dem Nutzer noch mitgeteilt wird, wo denn ungefähr der Fehler lag.

Nur der linke untere Monitor hat Glück und darf noch die Werbung des in der Nähe befindlichen Vodafone-Shops verkünden.

Auch das darunter befindliche Werbeplakat einer Bar ist von Software-Pannen zum Glück nicht betroffen.

Schade daß man in den vergangenen Wochen hier nicht die Zeit gefunden hat die Fehler zu beheben, und den Kunden nun eine solche halb defekte und halb ausgeschaltete Werbewand anbietet.

Ich finde es einfach immer wieder interessant, was für Fehlermeldungen ausgespuckt werden und was für Betriebssysteme verwendet werden.

Auf das unsere Computer immer besser werden.

Schöne Grüße aus Dresden von

Rolf Schreiter

Mittwoch, 3. September 2008

Mistkäfer-Vorstoß in der Dresdner Heide mißglückt!

Hallo!

Schrecklich was meine Augen jeden Morgen auf einem Weg durch ein Teilstück der Dresdner Heide alles so sehen müssen. Jeden Morgen wenn ich meinen "Morgenspaziergang" mache das gleiche Bild! "Millionen" von ums Leben gekommenen oder in letzter Not auf dem Rücken liegende und mit allen 6 Beinen strampelnde schwarzglänzende Mistkäfer.

Ich meine, wenn man durch die Heide läuft, sieht man ja schon den einen oder anderen Mistkäfer über die Waldwege kreuzen. Zuletzt lagen aber auf einem Abschnitt so viele getötete Mistkäfer, daß dieses Gemetzel, wie auf dem folgenden Foto zu sehen, mal irgendwo seinen Platz finden muß.


Der Mistkäfer ist vielleicht nicht das beliebteste Tier und hat seinen Weg auch nicht in die heimischen Stuben als Haustier geschafft, aber trotzdem glänzt er ganz interessant in der Sonne, beseitigt stinkende Überreste auf Waldwegen und ist auch ganz niedlich anzuschauen, wenn man sich mal die Zeit nimmt und ihm etwas zuschaut, wie er sich mit seinen 6 Antrieben fortbewegt.

Deshalb ist es das schon wie Horror, wenn der Waldweg auf hundert Metern besät ist mit getöteten Mistkäfern, teilweise in Stücke gerissen, manche liegen noch auf dem Rücken und kommen nicht mehr auf die Beine, weil ein Radfahrer oder Pferd ihren Weg gekreuzt hat, ohne sie warzunehmen. Und ich als Fußgänger habe dann die ehrenswerte freiwillige Aufgabe, ihnen wieder auf die 6 Beine zu helfen, so weit es noch geht, wie beim folgenden Exemplar.


Manche sind ja noch recht munter und suchen sich danach ihren Weg. Manchmal muß ich auch den Sandboden um sie herum etwas glätten, da sie sonst in den zum Beispiel durch Pferdehufe zurückgelassenen Kulen sofort wieder den Halt verlieren würden und im schlimmsten Fall wieder umkippen. Manche sind so entkräftet, daß sie nachdem ich sie wieder auf alle sechse gelegt habe erst mal verschnaufen müssen. Mancher schafft es dann leider nicht mehr weiter und wird von der Waldpolizei (die Ameisen sind natürlich gemeint) abgeholt.



Beim manchem Mistkäfer kommt jede Hilfe zu spät und er ist auf dem Rücken liegend verstorben.


Na jedenfalls habe ich jetzt mal ein paar Bilder gemacht, um das "Vorrücken" der schwarzen Kolonnen zu dokumentieren. Manchmal liegen ganze erledigte Trupps nebeneinander. Das ist dann wirklich nicht mehr schön anzusehen und fiel mir so ins Auge, daß mir das mal einen Blogeintrag wert ist.

Auf dem folgenden Foto sieht man 2 noch funktionierende Mistkäfer, die ich allerdings etwas mehr ins Bild gerückt habe, auf dem sandigen Waldweg, ein weiterer liegt schon tot auf dem Rücken, und der vierte liegt tot rechts hinten bei den Gräsern.


Ich wurde an Bilder von schlimmen Kriegsschauplätzen erinnert, wo dann die Wracks der Panzer nach dem Gefecht in großen Mengen liegen blieben. Auch diese Mistkäfer sind mitten im "Gefecht" liegengeblieben, sie hatten keine Chance gegen Radfahrer, Pferde oder andere Gegner auf Waldwegen. Als Fußgänger erlebt man das viel näher und es sieht teilweise nicht mehr schön aus. Manchmal sind die Mistkäfer von den Reifen so platt gedrückt, daß man die Körperhöhe schon mit einem Messschieber ermitteln müsste. Der Mistkäfer auf dem nächsten Foto ist wenigstens noch etwas in Form, wenn auch sehr zerüttet.


Das soll jetzt nicht heißen, daß man deshalb den Wald für alle Benutzer sperren sollte, man braucht deswegen auch keine Verkehrsprojekte und Brückenbauten abblasen oder verlegen um ihn besonders zu schützen, es soll nur einmal kurz den Fokus auf diese relativ kleinen und - wenn sie auf den Rücken gefallen sind - hilflosen Tiere lenken, die für uns im Wald die "Scheiße" wegräumen.

Also, falls ihr mal wieder im Wald unterwegs seit und einen Mistkäfer seht der auf dem Rücken liegt und mit allen sechsen strampelt, einfach wieder auf die Beine helfen. Er freut sich bestimmt. Und wer sie nicht anfassen mag (manche riechen ja so ein bisschen nach ihrem Job) nimmt einfach ein kleines Stöckchen oder ähnliches und kippt sie vorsichtig damit um.

Also dann noch schöne Grüße aus der Dresdner Heide von

Rolf Schreiter

Sonntag, 27. Juli 2008

Der Fuchs ist Tot!

Hallo!

Auf meinem Weg unter der Marienbrücke in Dresden durch sah ich auf einmal diesen Fuchs liegen. Ich konnte es erst gar nicht richtig glauben, aber er war tot. Nun ist es vielleicht nicht das erhebenste ein totes Tier zu präsentieren, aber dieser tote Fuchs lag so niedlich und interessant da, daß er hier an dieser Stelle eine Würdigung erhalten soll.


Es war am 26. Juli gegen 20 Uhr und die sommerliche Sonne tauchte die Landschaft in ein warmes Licht als ich ihn unter einem Bogen der Marienbrücke für den Zugverkehr liegen sah. Er schien schon etwas länger tot zu sein, und obwohl gleich dahinter ein Auto parkte, sah es keiner als nötig an die Feuerwehr zu informieren und das Tier bestatten zu lassen.

Das niedliche an dem Bild ist einmal die warme abendliche Stimmung, in der die Umgebung an der Elbe getaucht ist.

Und wenn man den Fuchs dann genau betrachtet sieht man, daß er die rechte Pfote unter seinen Kopf gelegt hat um es sich bequem zu machen. Es sieht danach aus, Entschuldigung, als ob er sich in eine stabile Seitenlage wie nach einer Verletzung (nach Verkehrsunfall zum Beispiel) begeben hat.

Außerdem hat er die Hinterläufe übereinandergelegt und den Schwanz dazwischengeklemmt. Auf der einen Seite sieht es aus, als ob er sich ganz schön innerlich gewunden hat kurz vor dem Tod (vielleicht hat er sich mit einem Fressen vergiftet???), auf der anderen Seite hat er es sich so bequem wie möglich in den letzten Minuten seines Lebens gemacht.


Man könnte fast denken, jemand hat das Tier extra so fotogen hingelegt. Ich habe das Tier nicht angerührt auch auf Grund der hygienischen Verhältnisse nach dem Tod (Fliegen befinden sich bereits an seinem Kopf).

Eine Todesursache ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen.

Ich habe dann gleich die Feuerwehr angerufen und ihnen die Stelle beschrieben wo ich ihn gefunden habe, damit er fachgerecht entfernt werden kann.

Er ist inzwischen auch schon verschwunden.

Der Feuerwehr Dresden sei Dank.

Tierforscher wissen bestimmt mehr, warum der Fuchs in diese Haltung vor seinem Tod gegangen ist. Ich denke einfach, es war für ihn in dieser Situation die bequemste und die schmerzlindernste Stellung.

Soviel zum toten Fuchs aus Dresden.

Rolf

Sonntag, 2. März 2008

ICE-T - Zwangshalt auf der Marienbrücke wegen Bauarbeiten im Bahnhof Dresden-Neustadt


Hallo Ihr!

Auf meinem heutigen Sonntags-Spaziergang durch Dresden hielt direkt vor meinen Augen ein elektrischer ICE-T mit Neigetechnik auf dem Weg vom Hauptbahnhof Dresden nach Frankfurt am Main am Einfahrsignal des Bahnhof Dresden-Neustadt.

Während ich noch überlegte ob ich diese Aufnahme mache, kam trotz stark bewölkten Himmels für einen kurzen Moment die Sonne heraus, wodurch dieses Foto entstand.

Durch umfangreiche Baumaßnahmen im Bahnsteigsbereich und im Bahnhofsvorfeld (Gleisanlagen und Brücken) die sich noch ein paar Monate hinziehen, und den Bahnhof fit für die Zukunft machen (es werden unter anderem separate Gleise für die S-Bahn geschaffen), kommt es immer wieder durch im Zuge der Baumaßnahmen vorübergehend entfernte Brücken und Gleisanlagen zu Einschränkungen und Behinderungen.

Nach Abschluß der Baumaßnahmen wird der S-Bahn-Verkehr auf der S1 dann von Pirna kommend über den Hauptbahnhof Dresden hinaus bis in den Bahnhof Dresden-Neustadt auf separaten Gleisen erfolgen.

Zur Zeit wird über den weiteren Ausbau Richtung Meißen bis ungefähr Coswig nachgedacht, wo sich die halbstündlich fahrende S-Bahn Linie 1 die Gleise noch mit dem Regional-, Fern- und Güterverkehr teilen muß.

Der auf dem Foto zu sehende bis zu 230 KM/H schnelle ICE mit Neigetechnik verkehrt am Sonntag um diese Uhrzeit mit insgesamt 12 Teilen (Wagen). Zusammengesetzt ist er aus einer kurzen 5-teiligen Einheit und der langen 7-teiligen Einheit, die einzeln und in fast allen erdenklichen Kombinationen von der Deutschen Bahn eingesetzt werden können.

Da aufgrund fehlender Gleiskapazitäten mitunter nicht alle fahrplanmäßigen Züge in den Bahnhof passen, müssen eben manche (so wie dieser ICE) vor dem Bahnhof auf freier Strecke warten.

Die seit der Sanierung von 2 auf 5 Gleise angewachsene Marienbrücke über die Elbe (davon sind aber im Moment nur 4 an den beiden Enden der Eisenbahnbrücke ans übrige Gleisnetz angeschlossen), bietet sich dazu hervorragend an.

Mitunter stehen auch die S-Bahn und der ICE gemeinsam an, wobei dann allerdings der ICE (auch wenn er später ankommt als die S-Bahn) zuerst die Erlaubnis zur Weiterfahrt bekommt, um Verzögerungen im Fernverkehr zu vermeiden.

Im Bildhintergrund auf der Seite der Dresdner Altstadt ist das ehemalige orientalisch anmutende Tabakkontor Yenidze mit oben befindlichem Kuppelrestaurant zu sehen.

Die Brücke auf der ich bei der Aufnahme stehe ist die Marienbrücke für den übrigen Verkehr. Sie wurde inzwischen auch rekonstruiert und bietet ausreichend Platz für 2 Fahrspuren pro Richtung (eine davon muß sich der Verkehr jeweils mit der Straßenbahn teilen) sowie breite Rad- und Fußwege.

Über die Brücke verkehren die zwei Straßenbahnlinien 6 und 11 der Dresdner Verkehrsbetriebe.

Tagsüber sind beide Linien im Fahrgastfreundlichen 10-Minuten-Takt unterwegs. Am Sonntag aller 15 Minuten.

Die Linie 11 verkehrt fast ausschließlich mit den ganz langen 45 Meter Bahnen von Bombardier aus Bautzen (NGTD 12 DD) von Bühlau im Nord-Osten durch die Innenstadt nach Zschertnitz im Süden von Dresden, während auf der Linie 6 vom Betriebshof Dresden-Gorbitz im Westen zum Bahnhof Dresden-Niedersedlitz im Süd-Osten 30 Meter lange Garnituren aus der ersten Niederflur-Generation (NGT 6 DD) und jetzt auch schon öfters anzutreffenden 2. Generation (NGTD 8 DD), sowie mitunter auch noch aus 2 Tatra-Wagen gebildete Einheiten unterwegs sind.

Ein Bild der neuesten Niederflurbahn der 2. Generation in Dresden (derzeit Nummer 23 - ausgeliefert im Februar 2008), findest Du im vorhergehenden Beitrag.

Interessierst Du Dich für den derzeitigen Verkehr in Dresden und hast Fragen, so kannst Du mich gerne per Mail oder Kommentar ansprechen.

Schöne Grüße aus Dresden von

Rolf Schreiter

Freitag, 29. Februar 2008

Erlkönigfoto - Neue Straßenbahn für Dresden eingetroffen




Hallo.

Heute morgen fuhr an meinem Haus in Dresden-Bühlau eine neue Straßenbahn vorbei, die mir durch Zufall vor dem St. Benno Gymnasium in der Innenstadt von Dresden noch einmal begegnete. Das St. Benno Gymnasium ist das blaue Gebäude auf dem Foto. Es steht auf der Güntz-Straße in der Mitte zwischen Großer Garten und Gläserne Manufaktur von VW im Süden und der Elbe mit der Albertbrücke im Norden.

Wie auf dem leider nicht ganz scharfen Foto zu erkennen, handelt es sich um die 2623, die sich vor dem Linieneinsatz noch auf ausgiebiger Testfahrt befindet.

Sie ist die neueste von Bombardier Transportation aus Bautzen gelieferte Bahn für Dresden. Mehr Informationen dazu findest Du auch auf der Seite der Dresdner Verkehrsbetriebe (zu finden bei den Links rechts bzw. www.DVB.de).

Die Bahn ist die 23. der neuesten Serie von insgesamt 40 bestellten Stadtbahnwagen, die kontinuierlich (ca. 1 Bahn pro Monat) ausgeliefert werden.

Es handelt sich um eine ca. 30 Meter lange 3-teilge Niederflurstraßenbahn mit Drehgestellen mit der Dresdner Bezeichnung NGTD 8 DD, die die letzten im Einsatz verbliebenen Tatra-Bahnen bis spätestens Ende 2009 ersetzten werden.

Daneben gibt es noch eine Option auf 10 weitere Niederflurbahnen aus Bautzen, wobei derzeit noch nicht feststeht, ob es noch ein paar weitere vom 30 Meter langen derzeit ausgelieferten Typ werden oder stattdessen zur Erhöhung der Fahrgastkapazitäten noch ein paar ganz lange Bahnen (wie der 45 Meter lange 5-teilige Typ NGTD 12 DD) geordert werden.

Auf jeden Fall geht es voran, und auch die heute noch mit Rechnergestützter Meß-Technik auf Testfahrt befindliche Nummer 2623 (unter der Nummer 26 führen die DVB die 30 Meter langen Niederflurbahnen der 2. Generation mit Drehgestelltechnik; und die 23 bedeutet, daß sie die 23. ihres Typs in Dresden ist) wird bald im Linienbetrieb eingesetzt werden.

Also dann allzeit gute Fahrt wünscht

Rolf Schreiter aus Dresden

Donnerstag, 7. Februar 2008

Der aufwändig rekonstruierte Hauptbahnhof in Dresden mit modernem lichtdurchlässigem Teflon-Dach





Hallo!

Unser Hauptbahnhof hier in Dresden ist seit der Rekonstruktion so schön geworden, daß man da ruhig ein paar Bilder davon mal der breiten Öffentlichkeit zeigen sollte, die vielleicht sonst nicht so oft nach Dresden kommt. In den nächsten Tagen werde ich noch mehr Bilder einstellen. Heute erst mal ein Bild von Handy aus eingestellt, was zwei Schnellzugkoks der Baureihe 101 zeigt. Höchstgeschwindigkeit der Lok selber 220 KM/H. Mit ihren 6400 KW erreicht sie ohne Waggons und mit zuhilfenahme von Sand die Tempo 200-Marke schon nach knapp über 30 Sekunden, was im Bereich gut motorisierter Mittelklasse-PKW liegt. Wohlgemerkt wiegt die Elektrolokomotive dabei ca. 80 Tonnen! Mit Zügen werden meist Geschwindigkeiten bis zu 200 KM/H gefahren, für mehr sind die Wagen nicht zugelassen. Im Tagesverkehr werden sie in Dresden vor IC UND EC-züge gespannt, die von Südosteuropa kommen, und dann bis Berlin bzw. Hamburg weiterfahren. Die Strecke von der Tschechischen Republik bis nach Dresden wird von 160 KM/H schnellen tschechischen Zwei-Systemkoks bewältigt, da in unserem Nachbarland eine andere Spannung am Fahrdraht anliegt.

Das zweite Bild zeigt eine Dampflok der Baureihe 35, die gerade einen Sonderzug mit Dresdnern zieht, die den Tag der Sachsen in Reichenbach besucht haben, und nun ihre Endstation erreicht haben.

In den nächsten Tagen dann noch mehr Bilder vom Bahnhof innen und außen.

Schöne Grüße aus Dresden von

Rolf Schreiter

Mittwoch, 16. Januar 2008

Polizeieinsatz in Dresden wegen Robin Wood, um die (besetzten) Bäume für die neue Waldschlösschenbrücke fällen zu können






Hallo!

Seit 1 Uhr in der Nacht vom Montag zum Dienstag, 15. Januar 2008, ist die Polizei in Dresden im Einsatz, um die Baumbesetzer von Robin Wood von den Bäumen zu holen etc. Nachdem Sie von den Metallvorrichtungen befreit wurden sind, mit denen sie sich an den Bäumen festgemacht hatten, konnten dann auch die Bäume gefällt werden, die der Sanierung und dem Ausbau der Bautzner Landstraße in der Nähe der neu zu bauenden Waldschlösschenbrücke im Wege standen. Zeitweise wurde dann aber innerhalb der Baustelle der Gleiskörper der Straßenbahnlinie 11, der sich an dieser Stelle auf den beiden inneren Fahrspuren befindet, und dadurch auch die durch die Baustelle verengte Straße komplett von (zum Teil schon mal vor ein paar Wochen in der Zeitung zu sehenden) Aktivisten blockiert, so daß der komplette Berufsverkehr aus Richtung Bautzen B6 zum erliegen kam. Ich war gegen 8 Uhr 30 mit der Straßenbahn stadteinwärts unterwegs, mußte allerdings schon ca. 3 bis 4 Kilometer vor der pikannten Stelle mitten auf freier Strecke im Stau mit ca. 30 bis 40 anderen Aussteigen, da ich ja noch weiter wollte. Es stand dann ca. 1,5 Kilometer vor uns die vorhergehende Bahn im Stau und dann direkt am Krisenherd zwei weitere, die nicht weiterkonnten. Dabei bot sich folgendes Bild wie im Blog zu sehen: Auf den Gleisen die Bahnen. Davor Polizei. Ein zwei Kamerateams. Links die Fußgänger, die an den wenigen (im Vergleich zu den sonstigen Tagen, war es wohl noch etwas früh am Morgen für größere Menschenmengen) Demonstranten vorbeiwollten und auch konnten. Und in der Mitte des Bilder ist schon ein Mitarbeiter der Straßenbetriebe zu sehen, der den einen besetzten Baum stutzt.

Das 2. und das 3. Bild sind dann hinter der Stelle aber mit Blick zurück also stadtauswärts gemacht. In der Mitte stehen, von der Polizei zum Glück umringt (ich möchte ja friedlich und unbehelligt in die Stadt kommen) so etwa 20 Aktivisten, während rechts vom Fußweg Sprechchöre und eigenartig dumpfe Trommeltöne geboten werden, und links schon fleißig und unbehelligt dank bereitstehendem Polizeischutz, der Baum bearbeitet wird.

Bild 4 zeigt den Blick über die Elbe am Waldschlösschen in Dresden ca. eine Woche vor dieser Aktion. Vorn und im Hintergrund sind schon einige Details der Baustelle für die neue Waldschlösschenbrücke zu sehen.

Die Gleisbesetzer wurden im typischen Ton von der Polizei ... "Hier spricht die Polizei! Es ist jetzt 8 Uhr 50. Sie haben bis 8 Uhr 55 Zeit, freiwillig die Gleise zu verlassen..." aufgefordert, endlich die Straßenblockade zu beenden. Im Laufe des Tages konnte die Straße auch geräumt und freigegeben werden. Auf einer Länge von ca. 2 Kilometern wurden während dieser Aktion unter Polizeischutz bis auf wenige Ausnahmen fast alle Bäume an der B6 gefällt. Dabei eben leider auch der eine 300 Jahre alte Baum, den Robin Wood seit Mitte Dezember besetzt hielt. Von den Besetzern wurden bei dieser Abholzaktion, die ca. eine Woche zuvor wegen zu großem Menschenauflaufs noch abgebrochen werden mußte, ca. 20 Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen.

Die Brücke und das Drumherum ist ja auch für die Dresdner ein leidiges Thema, da zwar beim Volksentscheid vor fast 3 Jahren zwar die Mehrheit für eine Brücke gestimmt hat, es aber trotzdem eine ganze Menge Gegner gibt. In einer Großstadt wie Dresden von einer halben Million Einwohner reicht es ja schon wenn 20 Prozent dagegen sind, und man hat 100 000 Gegner, von denen natürlich nicht alle auf die Straße gehen. Außerdem haben ja auch nicht alle mit abgestimmt, so daß man nicht mit solchen Zahlen direkt rechnen muß. Es zeigt aber, welches ermüdende und unproduktive hin und her hier schon seit geraumer Zeit herrscht. Die Spaltung in Gegner und Befürworter scheint durch alle Ebenen etc. zu gehen, selbst Bürgermeister, Stadtrat, Regierung, Präsidium etc. waren nicht einer Meinung. Die Liste der Argumente könnte schon Bände füllen. Und "zum Glück" kam dann ja noch diese Fledermausart, so daß man wieder ein Argument gegen die Brücke hatte.

Wie auch immer, am meisten finde ich, hat doch die Harmonie gelitten.

Ich wünsche allen blühende Landschaften.

In diesem Sinne

Ihr Rolf Schreiter

Montag, 7. Januar 2008

Abi 1992


Hallo!

Abends irgendwo in Dresden.

Erinnert mich irgendwie daran, daß ich 1992 von der Schule bin, wenn auch mit ordentlichem Abschluß, so aber leider auch ohne Abitur.

War damals schon eine komische Sache, daß von den ganzen Mitschülern aus meiner Klasse die nach der 10. noch aufs Gymnasium wollten keiner gut genug gewesen sein soll, aus dem Nachbardorf es aber die halbe Klasse in die Schule unserer Stadt geschafft hat.

Welche? Das kann man bei www.StayFriends.de nachlesen.

Inzwischen ist es mir aber auch egal, auch wenn ich mal daran dachte Verkehrswesen in Dresden zu studieren und ich dann feststellte, daß mir das Abitur fehlte.

Inzwischen habe ich meinen Meister (Handelsfachwirt) gemacht und dürfte auch Lehrlinge ausbilden, so daß ich noch eine höhere Qualifizierung habe, auch ohne 12 oder 13 Jahre in der Schule gewesen zu sein.

Ich hoffe, Ihr habt alle einen ordentlichen Abschluß.

Gute Nacht.

Euer Rolf Schreiter

Sonntag, 6. Januar 2008

Ziegen in Altkötzschenbroda bei Dresden


Hallo noch mal!

Auf dem weiteren Weg meiner heutigen Wanderung kam ich auch noch an diesem Ziegengehege vorbei.

Da ich Ziegen sehr mag kann ein Foto auf meinem Blog nicht schaden.

Warum ich Ziegen so mag, ja das ist ne nette aber auch etwas traurige Geschichte:

Im Jahre 2004 war ich in der Nähe von Stuttgart auf einem Bauernhof. Eines Tages kam da eine ehemalige Studentin mit ihrem Freund vorbei, weil sie sich ein paar Höfe anschauen wollte, um dort ein Praktikum bzw. freiwilliges ökologisches Jahr zu machen. Jedenfalls war an dem Wochenende auf unserem Bauernhof viel los (eine echte brasilianische Band trat auf und die Gaststube des Bauernhofes war gerammelt voll) und sie half mit beim Servieren und Bedienen der Gäste. Als es dann im Gang von der Gaststube zur Küche zu eng war und sie mit den vielen Tellern (sie hatte das fachmännische Tragen der Teller schon bei Ihren vorherigen Jobs super gelernt) nicht durchkam, stimmte sie einfach ein kurzes hohes Gemecker an (ein Mäh), wie eine Ziege. Nicht daß sie jetzt ewig gemeckert hätte, Nein, sie machte ein kurzes Meckern so wie in etwa Pferde kurz wiehern. Ich fand das so Super, irgenwie einzigartig, so süß und auch niedlich das es mir nicht mehr aus dem Kopf ging. Von ihrem Freund erfuhr ich zufällig, daß sie nach dem chinesischen Horoskop im Jahr der Ziege geboren ist. Ob das was zu sagen hat?

Jedenfalls fuhr sie dann mit ihrem Freund wieder fort und irgendwo hat sie mich berührt. So einfach konnte ich sie nicht vergessen. So ein Wesen hatte ich vorher noch nicht gesehen. Ein paar Tage später habe ich sie auf dem Weg in den Urlaub noch auf dem Bauernhof besucht, wo sie derweil nebenher gearbeitet hat. Ich habe mich kurz mit ihr unterhalten, mehr habe ich mir wegen ihrem Freund nicht getraut. Ach und dann bin ich weiter in den Urlaub gefahren und die nächsten Wochen waren einfach schrecklich. Ich fand sie sehr interessant; so sympathisch und vertraut fand ich selten eine Frau, und außerdem hat sie Wünsche in mir geweckt, die sonst selten eine Frau geweckt hat. So zärtlich und verschmußt und so mädchenhaft, obwohl sie schon Mitte 20 war. Außerdem hat sie in der kurzen Zeit eine Ordnung und Sauberkeit auf dem Bauernhof geschaffen, die mich staunen ließ. Als ich dann aus dem Urlaub wiederkam und mich die russische Praktikantin frug, wie die Frau den so war, als ich mit ihr geredet habe, hinterlies das einfach ne ganze Menge Schmerzen. Dann lief mir auch noch bei einem spätabendlichen Burgbesuch eine Ziege über den Weg und wieder dieses ziegentypische Geräusch, so daß ich an sie erinnert wurde und etwas traurig und sehnsüchtig wurde.

Naja. Wie es halt (auch) im Leben so läuft. Ich habe sie dann nochmal ein paar Monate später (ein letztes Mal) auf einem anderen Bauernhof besucht, vorher immer mal ein paar Mails und SMS ausgetauscht, aber dann hatten wir leider keinen Kontakt mehr. Ist vielleicht auch gut so. Hätte sonst (und hatte auch) die Krise gekriegt bei so einer hübschen Frau, die aber schon vergeben ist. Leider habe ich sie nie gefragt, was sie von mir hält!

Jedenfalls habe ich seitdem ein besonderes Verhältnis zu Ziegen (ich meine hier die Tiere). Habe schon eine ganze Menge über sie gelernt (z.B. ihre hervorragende Intelligenz, im Gegensatz zu ihren meckernden stark wollenen Artverwandten) und wenn ich an einem Ziegengehege vorbeikomme, beobachte ich sie gerne oder spiele mit ihnen, necke sie oder höre ihnen zu.

Und die in einem Ziegenjahr geborenen Mädchen (Frauen), finde ich auch irgendwie interessant.

Tschüß.

Rolf Schreiter

Blick über die Elbe von Radebeul nach (Dresden-) Cossebaude


Hallo an Alle!

Soeben kam hier am Rand von Dresden etwas Sonne mit blauem Himmel zum Vorschein. Deshalb ein kleines Bild von meinem derzeitigen Standort. Am gegenüberliegenden Ufer rechts der Anlegestelle hat meine 1. Freundin gewohnt. Das war vor über 12 Jahren.

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag.

Tschüß.

Rolf Schreiter